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Meinungvor 2 Wochen
32er-Reifen an Mathieu van der Poels Canyon Aeroad CFR bei der Paris-Roubaix 2025
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32 Millimeter ist kein Kompromiss mehr — es ist der Performance-Standard. Unabhängige Tests zeigen, dass ein 32er-Reifen 5 % schneller rollt als derselbe Reifen in 30mm, und alle großen Road-Bike-Plattformen 2026 (Giant Propel, Cannondale SuperSix Evo, Cervélo S5) sind auf 30–32mm Reifenfreiheit als Basis ausgelegt.
Die Physik erklärt, warum: Ein breiterer Reifen hat bei gleichem Druck eine kürzere, rundere Auflagefläche als ein schmaler Reifen, was weniger Verformung pro Umdrehung und 2–5 Watt weniger Rollwiderstand auf typischen Straßenoberflächen bedeutet. Der Haken: der Luftdruck — wer auf breitere Reifen wechselt und die alten Druckwerte beibehält, verliert den Gewinn wieder. Martin Chuchu, Produktmanager bei Hutchinson, brachte es auf den Punkt: «Die Industrie glaubte, dass breitere Reifen die Performance beeinträchtigen würden. Wir wollten das infrage stellen.» Fred Wright mit 34mm Continental Grand Prix 5000 AS TR bei Paris-Roubaix und Keegan Swenson, der die 2024 Life Time Grand Prix auf 45mm+ Gummi dominierte, sind keine Ausreißer mehr — sie zeigen die Richtung, in die sich das ganze Feld bewegt.

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