Meinungletzte Woche

Das Philadelphia Cycling Classic kehrt am 30. August nach einem Jahrzehnt Pause zurück – und ist damit eines von nur zwei UCI-1.1-Eintagesrennen, die in den USA noch stattfinden. Diese Seltenheit ist die eigentliche Geschichte: Das amerikanische Radsport-Geschäft hat gerade bewiesen, dass es ein Rennen von echtem Gewicht tragen kann, nicht nur eines aus nostalgischen Gründen wiederbeleben.
Das Rennen starb 2016 unter einem Budget von einer Million Dollar, das Sponsoren ein Jahrzehnt lang nicht decken wollten. Jetzt kehrt es mit acht WorldTour-Teams zurück, mit gleichen Preisgeldern von 75.000 Dollar für Männer und Frauen, und derselben 14,4-Meilen-Schleife über die Manayunk Wall mit ihrem 17-prozentigen Anstieg, die Allrounder von Spezialisten trennt. Dass das Feld taktisch geprägt ist statt mit Stars vollgepackt – das ist keine Schwäche, sondern der Sinn eines Kurses dieser Härte.
Sources