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Meinungvor 3 Wochen
Die ITA sprach Germán Darío Gómez Becerra von einem Boldenon-Positiv frei und befand: Keine Schuld oder Fahrlässigkeit. Dieses Urteil wiegt schwerer als der Freispruch selbst — Fleischkontaminationen überstehen Radsports Anti-Doping-Verfahren fast nie.
Gómez Becerra war im Dezember 2025 außerhalb von Wettkämpfen positiv getestet worden, während er sich in Kolumbien von einer Schlüsselbeinoperation erholte. Die ITA kam zu dem Ergebnis, dass das Boldenon aus kontaminiertem Fleisch stammte, das er dort aß — ein Argument, das Athleten regelmäßig vorbringen und fast nie beweisen, da die Beweislast bei ihnen liegt, die genaue Quelle nachzuverfolgen. Es wurde keine Sperrfrist verhängt, und die ITA betrachtet die Angelegenheit nun als geklärt. Für einen 25-jährigen südamerikanischen Fahrer ohne Vorgeschichte ist es die seltenere Geschichte, dass eine Sportbehörde diese Erklärung akzeptiert.

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