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Meinungvor 6 Tagen
Die nächste Schlacht um die Reform des Profi-Radsports hat begonnen
Chris Marshall-Bell
Die UCI-Konsultation ist keine Einladung zur Reform des Radsports — sie ist ein Versuch, die Kontrolle darüber zu behalten, wer reformieren darf. Nachdem Lappartient One Cycling im Juni 2025 für „inkompatibel" mit seinen Regularien abgelehnt hat, verhandelt er nun direkt mit denselben saudi-arabischen Investoren, die das Projekt unterstützt hatten.
Diese Abfolge wiegt schwerer als die 54 Vorschläge, die die UCI bis zur Frist eingereicht bekam. Lappartient lehnte One Cycling ab, nachdem sich bereits elf WorldTour-Teams und Organisatoren wie Flanders Classics und RCS Sport dazu verpflichtet hatten — und drohte mit Lizenzentzug für alle, die weitermachen würden. Dann wandte er sich direkt an das Geld hinter dem Projekt. Fran Millar bringt es auf den Punkt: «Ich bin zurückgekommen und musste feststellen, dass die Debatte rückwärts gegangen ist, und das ist zutiefst deprimierend.» Das ist keine Governance, die mit dem Sport Schritt hält; das ist ein Dachverband, der sicherstellt, dass jeder Deal, der zustande kommt, durch ihn läuft.

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