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Meinungvor 2 Wochen
Tadej Pogačar aus Slowenien und UAE Team Emirates feiert auf dem Podium als Etappensieger während der La Vuelta a España 2026, Etappe 1, Monaco.
Alexander Hassenstein/Getty Images via Cyclingnews
Die Vuelta a España 2026 ist zur De-facto-Vorbereitung auf die Straßen-Weltmeisterschaften geworden — doch die eigentliche Geschichte liegt darin, wer sie auslässt. Ayuso und Del Toro verzichten ganz auf die spanische Rundfahrt, um frisch in Montréal anzukommen, während Vingegaard sich aus den 2026 UCI Road World Championships komplett zurückgezogen hat.
Pogačar ist die Ausnahme: Zum ersten Mal seit 2019 kehrt er zur Vuelta a España 2026 zurück und setzt darauf, dass Rennpraxis besser ist als Ruhe. Das siebentägige Fenster zwischen dem Finish der Vuelta am 13. September und dem Start der Worlds am 20. September zwingt zu einer binären Wahl — und der Kurs in Montréal mit 273,7 Kilometern, 3.803 Höhenmetern und Steigungen über 11 Prozent bestraft jeden, der entweder untertrainiert oder mit Grand-Tour-Beinen ankommt. Das Feld spaltet sich entlang zweier Strategien, und keine ist offensichtlich die richtige.

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