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Meinungvor 5 Stunden
Evan Boyle wurde Zweiter beim Dust Bowl 100, neun Sekunden hinter dem Sieger — nah genug, um Aufmerksamkeit zu erregen, während er eine Dopingsperre verbüßt. USADA stellte fest, dass er tatsächlich nicht wusste, dass das Rennen von USA Cycling sanktioniert war, da weder die Rennunterlagen noch die Website dies erwähnten. Trotzdem wurde seine Sperre um zwei weitere Monate verlängert.
Boyle war 16 Monate in eine Sperre wegen dreier Whereabouts Failures verstrickt, als er beim Dust Bowl 100 antrat und es fast gewann — er beendete das Rennen hinter Robert Oehler. USADAs eigenes Urteil räumt ein, dass die Rennorganisatoren ihren sanktionierten Status nirgendwo bekanntmachten, wo ein Athlet vernünftigerweise nachschauen würde — die Eintragung existierte nur vergraben auf der Website von USA Cycling. Diese mildernde Tatsache änderte das Ergebnis nicht: Boyle ist verantwortlich dafür, die Bedingungen seiner eigenen Sperre zu kennen, unabhängig vom Sanktionsstatus, und trägt nun 18 Monate statt 16.