Meinungvor 3 Wochen

Fahrerinnen der WorldTour tragen ein höheres Verletzungsrisiko als Fahrer — 11,10 versus 10,24 — und es hat nichts mit der Geschwindigkeit zu tun. Fahrerinnen sind überproportional anfällig für Handgelenkfrakturen und benötigen häufiger den Rettungsdienst, während Fahrer öfter vor Ort behandelt werden und weitermachen. Diese Lücke deutet auf Ausrüstung und Renninfrastruktur hin, die für einen Körpertyp gebaut wurde, nicht für zwei.
Die eigenen Überwachungsdaten der UCI zeigen, dass die Verletzungsquoten in der gesamten WorldTour steigen, während die durchschnittlichen Renngeschwindigkeiten flach bleiben — das schließt Geschwindigkeit als Treiber bereits aus. Legt man die Geschlechterspaltung darüber — höheres Risiko, mehr Handgelenkfrakturen, mehr Rettungstransporte für Fahrerinnen — sieht das Muster strukturell aus, nicht zufällig. Die UCI hat gerade eine standardisierte Überwachungsplattform für Verletzungen eingerichtet, die beide WorldTour-Kategorien abdeckt und im Februar veröffentlicht wurde. Das ist die erste echte Chance, diese Theorie mit abgeglichenen Daten statt Vermutungen zu testen.
Sources
Castelli's new prototype crash protection system weighs the same as two energy gels, and could soon be used on the WorldTourPro-cycling crashes can be bad, but evidence suggests slower bikes aren't the answerDevelopment of a secure, standardised and interoperable surveillance platform for race-related injury and illness data within the UCI men's and women's road cycling world tour: a study protocol
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