MeinungWorldsvor 3 Wochen

Fünf Teams wurden von der Tour de Romandie Féminin 2025 ausgeschlossen, weil sie einen Einzelfahrer-GPS-Pilottest ablehnten. Zwei Jahre nachdem Muriel Furrer bei den 2024 UCI Road World Championships 85 Minuten lang unbemerkt lag, ist die Verzögerung bei der Einführung verpflichtender Ortung nicht technisch bedingt – es geht um Dateneigentum und Haftung, wenn etwas schiefgeht.
Die UCI hat bereits vollständige Event-Ortung bei den 2025 UCI Road World Championships in Kigali durchgeführt – die Hardware funktioniert. Was fehlt, ist Einigung: Lidl forderte bei der Tour de Romandie Féminin „Kooperation statt Zwang", und bis Anfang September 2026 hatten AIGCP, AIOCC und CPA noch keinen gemeinsamen Vorschlag für den Professional Cycling Council vorgelegt. Lappartient hat die Daten auf Geschwindigkeit und Position begrenzt, um die kommerziellen Bedenken zu entschärfen, und warnte die UCI, sie werde „keine andere Wahl haben, als Ortung durchzusetzen", falls sich die Beteiligten vor Montréal nicht selbst einigen können.
Sources
The UCI condemns refusal of some teams to participate in test of GPS safety tracking technologyTwo years after Furrer's death – GPS, radio, route: the safety debate in cyclingUCI takes next step towards GPS rider tracking in professional cyclingGPS tracking devices to become mandatory as Lappartient warns 'UCI will have no option but to enforce'The UCI confirms introduction of GPS rider safety tracking system at 2025 UCI Road World Championships
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