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Magnus Cort gewann die dänische Meisterschaft und drei Etappen der Vuelta a España in diesem Jahr – und schaffte es dann nicht in den Worlds-Kader. Mikkel Honoré dagegen schon – obwohl er seit einem Sturz im Juni nicht mehr gefahren ist, der ihm eine kollabierte Lunge, sieben Rippenbrüche, drei Wirbelbrüche und ein Schlüsselbeinbruch bescherte.
Honorés bestes Ergebnis 2026 vor dem Sturz war Platz 12 beim Muscat Classic – das ist also keine Entscheidung aus Gefühl, sondern ein Wette auf einen Fahrer, der seit Monaten kein Rennen mehr gestartet ist. Der dänische Verband behauptet, die stärksten Fahrer ausgewählt zu haben, nicht die sentimentalen – doch genau das verschärft die Frage: Welche Stärkebilanz spricht für einen ungerennten, gerade zerschlagenen Körper gegenüber einem Landesmeister? Corts Beschwerde liest sich weniger wie Traubensäure und mehr wie ein Fahrer, der auf eine Auswahl hinweist, die sich weder in der Tiefe noch in der Geschichte vollständig rechtfertigen kann.
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