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Meinungvor 3 Tagen

Paris-Tours: Fahrerfeld verzögert Start, zweite Phase des Protests

Das Feld bei Paris-Tours hat am Sonntag, dem 11. Oktober, den Rennstart um einige Minuten hinausgezögert – ein Sicherheitsprotest. Er kam 24 Stunden nach der Verzögerung bei Il Lombardia und wurde als zweite Phase einer koordinierten Aktion bezeichnet. Die Forderung richtet sich an die UCI und die Rennveranstalter, nicht an ein einzelnes Rennen.
Was das bedeutet
Die UCI hat kürzlich die Ergebnisse einer Konsultation zur Reform des Radsports veröffentlicht, die Sicherheit als nicht verhandelbar behandelt und eine strengere Durchsetzung bestehender Vorgaben fordert. Laut einer Analyse der BBC dürften solche Änderungen frühestens 2029 greifen.
Dorian Godon von Netcompany Ineos sprach im Namen des Feldes, auf Französisch. Die Fahrer erklärten, sie seien sich einig in ihrer Forderung an die UCI und die Rennveranstalter, Verantwortung zu übernehmen und zu handeln, damit die Sicherheit der Fahrer besser garantiert ist. Bei Il Lombardia hatte Remco Evenepoel per Mikrofon gesagt, bei Rennen würden weiterhin Fahrer sterben; die Pause dort dauerte rund fünf Minuten. Die Gewerkschaft CPA sprach von mehreren Zwischenfällen mit Fahrzeugen auf den Rennstrecken in dieser Woche. Evenepoel verwies auf den Tod von Fin Tarling, der im August 2026 beim Volta a Portugal nach einer Kollision mit einem Fahrzeug starb. Früher in derselben Woche wurden Thomas Gloag und Marcel Camprubi bei der Tre Valli Varesine von einem Polizeimotorrad erfasst.

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