MeinungVueltavor 4 Wochen

Pogačar wurde 2026 bei Paris-Roubaix Zweiter — drei Plattfüße und ein Radhechsel in einer ohnehin zerrütteten Saison. UAE zieht daraus nicht die Konsequenz, das Monument zu meiden. Gianetti argumentiert, dass die Stürze, die Fahrer wirklich verletzen, in dichten, hochfrequenten Feldern passieren, nicht auf dem Kopfsteinpflaster.
Gianetis Logik ist ungeschminkt: Pogačars Schlüsselbeinbruch kam aus einer Vuelta-Etappe bei extremer Peloton-Geschwindigkeit, nicht aus einem Sturz auf der Roubaix, wo Fahrer typischerweise langsamer auf dem Pavé landen. Das kehrt die übliche Lesart der Hölle des Nordens als gefährlichster Tag des Radsports um. Pogačars eigene Antwort auf die Frage, ob er es erneut versuchen wird, war ebenso direkt — «Ich will es versuchen» — nach einem Rennen, das ihm durch Plattfüße und eine späte Verfolgung hinter Wout van Aert Zeit kostete.
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