Meinungvor 2 Wochen
Sandra Alonso wechselt zu LABORAL Kutxa-Euskadi für 2027 — weniger als ein Jahr nach der Geburt ihres Kindes im Dezember 2025. Sie argumentiert nicht, dass Mutterschaft und Spitzenzyklismus vereinbar sind. Sie baut sich einen WorldTour-Fall mit Podiumsplatzierungen auf, dann kommt der Vertrag.
Alonso fuhr 2022 auf Platz zehn bei Paris-Roubaix ein — ein historisches spanisches Ergebnis —, stürzte ein Jahr später und brach sich das Schlüsselbein. Nach der Schließung von Ceratizit zum Ende 2025 war sie ohnehin ohne Team, die Schwangerschaft spielte keine Rolle. Ihre Saison 2026 mit Eneicat-BeCall — dritte beim GP Ciudad de Eibar, Bronze bei den spanischen Meisterschaften im Zeitfahren — erfüllte doppelte Aufgaben: Fitness beweisen und die Marktposition zurückgewinnen. Paris-Roubaix steht bei LABORAL Kutxa wieder auf ihrer Liste, nicht als symbolische Rückkehr, sondern als unvollendete Arbeit aus dem Jahr 2023.
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