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Seixas gewinnt Il Lombardia, weil er attackiert, als das Tempo nachlässt

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Paul Seixas hat Il Lombardia 2026 gewonnen. Rund 19 Kilometer vor dem Ziel griff er am Civiglio an und fuhr allein nach Como. Seixas sagte, er habe den Unterschied zu dem Zeitpunkt gemacht, den er selbst gewählt habe, vielleicht etwas zu früh, weil ihm der Rhythmus am Anfang des Anstiegs nicht hoch genug erschien.
Was das bedeutet
Seixas ist mit 20 Jahren und 16 Tagen der jüngste Sieger von Il Lombardia aller Zeiten und der jüngste Monumente-Sieger seit Rik Van Steenbergen (1944). Es ist die erste Austragung seit 2020, die nicht Pogačar gewinnt, der gar nicht am Start stand.
Rund 19 Kilometer vor dem Ziel attackierte Seixas und distanzierte Remco Evenepoel und Isaac del Toro. Danach verloren auch Tom Pidcock und Giulio Ciccone den Anschluss. Den Rest beschrieb er als Kampf gegen die Uhr bis ins Ziel, nachdem er gesehen hatte, dass das Tempo der Gruppe nicht ausreichte. Die Analyse von Velo sieht die Fahrt am Civiglio allerdings nicht als Seixas' beste Leistung: Nach 5 Stunden und 215 Kilometern Anreise war die Ermüdung zu groß, sodass kein Fahrer Bestwerte erreichte. Jonas Vingegaard hat diese Werte laut Velo schon mehrfach übertroffen. Schätzungen liegen bei rund 7,1 W/kg, die Daten der Gazzetta nennen einen Schnitt von 460 Watt, Velos VAM-basierte Berechnung kommt auf knapp 450 Watt. Ben Healy attackierte in der Verfolgung mit 6,7 W/kg und verlor trotzdem 11 Sekunden am letzten Anstieg. Del Toro brach am Civiglio ein und verpasste die Top 20.

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