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MeinungWorldsletzte Woche
Sina Frei attackierte in der dritten Runde des XCO in Val di Sole und fuhr einfach davon – mit 1:07 Minuten Vorsprung vor Martina Berta ins Ziel. Titelverteidigerin Jenny Rissveds verlor die Spitzengruppe, bevor das Rennen überhaupt richtig Fahrt aufnahm. Es ist Freis erster Elite-Weltmeistertitel – eine Lücke in ihrer Palmares, die längst überfällig wirkte.
Frei kam als Favoritin ins Rennen: XCC/XCO-Europameisterin und Weltcup-Siegerin vom Auftakt in Mona Yongpyong. Und sie fuhr danach – kontrollierte von vorn, statt einen Sprint zu überstehen. Puck Pieterse, die Allrounderin, kam bis auf 1:25 Minuten heran und wurde Vierte. Was Freis Palmares fehlte – Olympia-Silber in Tokio, wiederholte Weltcup-Podien, ein Europameistertitel – war genau dies: ein Solo-Sieg, ohne Diskussion, auf der Elite-Strecke.

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