Meinungvor 3 Wochen

Vallières verteidigt ihren Titel auf heimischer Strecke – und das ist keine Last, sondern Vorteil: Sie hat selbst gesagt, dass sie bei Heimrennen „deutlich mehr Adrenalin als Druck" spürt. Der Montreal-Kurs ist punktuell und selektiv, genau wie Kigali, wo sie ihren Titel holte.
In elf Monaten im Regenbogentrikot absolvierte Vallières Strade Bianche, La Flèche Wallonne, Liège-Bastogne-Liège, den Giro d'Italia und die Tour de France Femmes – ein Rennkalender, der keinen Platz für das Siegersyndrom lässt. Sie kennt den Druck des Trikots, formuliert ihn aber anders: «Es ist eine Ehre, dieses Trikot zu tragen, und jedes Mal etwas ganz Besonderes.» Nun ist sie die Favoritin auf einer Strecke, nur 90 Minuten von ihrem Heimatort Sherbrooke entfernt – und der psychologische Kontext arbeitet für sie.
Sources
Vallières Mill embraces pressure ahead of world cycling title defence in MontrealA formative year for cycling world champion Vallières Mill'A once-in-a-career kind of thing' – Canada's top women riders look ahead to home Road World ChampionshipsTriumph against the odds: Magdeleine Vallieres on resilience, breakthroughs and the path to Montréal 2026