MeinungWorldsvor 2 Wochen

Van Aert attackierte 88 Kilometer vor dem Ziel. Van der Poel ließ ihn nur 14 Kilometer später fallen. Evenepoel riss 60 Kilometer vor dem Ziel ab, als Isaac del Toro das Tempo verschärfte. Keiner der beiden Belgier konnte sich auf eine gegnerische Taktik ausreden — Van Aert hatte wenige Wochen zuvor Paris-Roubaix gewonnen und das Grüne Trikot der Vuelta a España, doch diesmal versagten ihm einfach die Beine.
«Ich bin gut gefahren, aber die Lichter gingen vier oder fünf Runden vor dem Ende aus», sagte Van Aert. «Es ärgert mich, aber es war nichts mehr drin.» Evenepoels eigene Teamkollegen Thibau Nys und Gianni Vermeersch berichteten Reportern nach ihrem Ausfall, dass er nicht in Topform war. Beide Fahrer bekamen auf dem Rückweg zwei Gegenbewegungen hin, doch keiner hatte die Kraft, um etwas zu bewirken — Evenepoel wurde 12., 25 Sekunden hinter Brandon McNultys siegreicher Solo-Fahrt.
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