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Meinungvor 3 Tagen

Vermeersch verliert den WM-Titel auf den letzten Kilometern

Die finale Vierergruppe bei den UCI-Gravel-Weltmeisterschaften: Connor Swift (Großbritannien), Mads Würtz Schmidt (Dänemark), Magnus Bak Klaris (Dänemark) und Florian Vermeersch (Belgien)
Cyclingnews
Magnus Bak Klaris gewann die UCI-Gravel-Weltmeisterschaften in Nannup in 4:09:05 Stunden und setzte sich im Sprint gegen Florian Vermeersch, Connor Swift und Mads Würtz Schmidt durch, die alle dieselbe Zeit erhielten. Der Titelverteidiger Vermeersch wurde Zweiter, seine dritte Silbermedaille bei diesem Rennen, und machte für die Niederlage einen kleinen Fehler im Sprint verantwortlich: Er war auf der falschen Seite des Hinterrads des Siegers. «Es war ein bisschen enttäuschend, denn bis zum letzten Kilometer war mein Rennen eigentlich perfekt.»
Was das bedeutet
Bak Klaris ist der erste Gravel-Spezialist, der die UCI-Gravel-Weltmeisterschaften gewinnt, und beendet damit fünf Jahre, in denen seit 2022 Straßenprofis den Titel holten. Er sagt, er habe die Reise nach Nannup selbst finanziert und sich selbst qualifiziert.
Vermeersch hatte 2025 gewonnen und war 2023 und 2024 Zweiter geworden, nach Nannup reiste er also mit einer makellosen Podiumsbilanz bei diesem Rennen. Die Verteidigung des Titels misslang ihm nun, er wurde Zweiter. Der Sieger hatte keinen starken Sprint in der Hinterhand: Bak Klaris sagt, er verfüge normalerweise über keinen wirklich guten Endspurt und habe einfach versucht, das richtige Hinterrad zu finden. Die Vierergruppe erreichte die Ziellinie gemeinsam, sodass auf den letzten Metern ein kleiner Stellungsfehler den Ausschlag gab. Bak Klaris hatte den größten Teil des Rennens für Würtz Schmidt gearbeitet und Attacken unterbunden, und er blieb nach dem Sturz seines dänischen Landsmanns knapp drei Kilometer vor dem Ziel an dessen Seite. Würtz Schmidt schloss etwa 1,4 Kilometer vor dem Ziel wieder auf und wurde Vierter. Cyclingnews bezeichnet Bak Klaris zudem als ersten Gravel-Spezialisten, der den Titel gewinnt, und beendet damit fünf Jahre, in denen seit 2022 Straßenprofis die Konkurrenz für sich entschieden.

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