Meinungvor 2 Wochen

Wiebes wird nicht besser in den Bergen — sie schließt das letzte Terrain, auf dem Rivalinnen sie realistische Chancen hätten abzuschütteln. Bei der Tour de France Femmes 2026 konnten weder Elisa Balsamo noch Marianne Vos sie nach dem Angriff einholen, selbst auf Etappen, die reine Sprinterinnen neutralisieren sollten.
Bei der Vuelta a Burgos 2026 startete sie von Elisa Longo Borghinis Hinterrad auf einer 6%-Steigung und schlug die Giro-d'Italia-Siegerin im Spurt. Bei der Tour of Britain Women 2026, Etappe 4 — knapp 2.000 Höhenmeter, mehrere GC-Attacken auf den Schlussanstiegen — überstand sie die Attacken und gewann den reduzierten Sprint. Die Einschätzung ihres Agenten vom Dezember 2025: «Hügelige Etappen sind für sie kein Problem mehr.» Wiebes selbst rahmt es nun als bewusstes Projekt ein, mit dem Parcours der Tour de France Femmes 2027 in Großbritannien als Ziel: «Ich möchte mich mehr in den Bergen entwickeln und den Sprint auch behalten, denn wenn man sich die nächstjährige Tour de France hier in Großbritannien anschaut, dann wird das eine schwere Rundfahrt.» Das Zeitfenster, um sie auf schwierigem Terrain auszumanövrieren, schließt sich schnell.
Sources
Can anyone stop Lorena Wiebes winning every Tour de France Femmes sprint stage?Lloyds Tour of Britain Women 2026 stage 4: Lorena Wiebes wins Hay-on-Wye sprint'What she is doing is unbelievable' – how Lorena Wiebes is taking winning to the next level'I want to develop myself more in the hills' – Cyclingnews