Cycling Project
Zurück zum Feed
Meinungvor 8 Stunden

Bardiani CSF 7 Saber verpasst den Giro und droht mit dem Aus

BERGAMO, ITALIEN - 10. OKTOBER: Edward Cruz aus Kolumbien und das Team Bardiani CSF 7 Saber vor dem 120. Il Lombardia 2026, einem 239 km langen Eintagesrennen von Bergamo nach Como
Cyclingnews
Bardiani CSF 7 Saber landete in der UCI-Teamwertung für 2026 außerhalb der Top 30 und ist damit für eine Giro-d'Italia-Wildcard 2027 nicht berechtigt. Escape Collective führt das Team auf Platz 31, und Teamchef Bruno Reverberi sagt, dass es unter den aktuellen Regeln wohl schließen muss. Ein einziger Platz in einer Punktetabelle entscheidet nun über die Präsenz beim Giro.
Was das bedeutet
Bardiani CSF 7 Saber kann 2027 nicht beim Giro d'Italia starten. Reverberi hat laut eigener Aussage im TriCiclo Podcast daran gedacht, das Team in zwei Jahren aufzulösen: «Unser Projekt ist es, aufzuhören.»
Das Team war laut Escape Collective seit 1982 bei jedem Giro d'Italia am Start und hat nur eine Austragung verpasst. Reverberi zufolge hat das Team 5 Millionen Euro investiert und hat trotzdem nicht das Recht, zu starten. Das Punktesystem, so Reverberi, dränge die Teams dazu, Top-10-Platzierungen zu jagen: «Unsere Art Rennen zu fahren war, in die Flucht zu gehen. Heute geht man nicht mal mehr in die Flucht, weil man versucht, den Fahrer im Feld zu halten, damit er um Platz zehn für diese verdammten UCI-Punkte sprintet.» Euskaltel-Euskadi lag in der UCI-Punktewertung 121 Plätze vor Bardiani CSF 7 Saber und reiste in den letzten Wochen des Jahres 2026 nach Algerien und Panama, um Punkte zu sammeln. Die aktuellen Regeln machen Teams auf ProTeam-Niveau laut Reverberi anfällig, ohne Garantie für Einladungen zu den großen Rennen. Zu Beginn des Jahres 2026 schloss das Team eine mehrjährige Partnerschaft mit dem usbekischen Bekleidungsunternehmen 7 Saber ab und hat vier oder fünf neue Fahrer mit Einjahresverträgen verpflichtet.

2 Quellen analysiert, mit KI geschrieben und zusammengefasst · So arbeiten wir

Ähnliches