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Meinungvor 7 Stunden

Pogačars Vuelta-Sturz brachte drei Wirbelbrüche, nicht nur einen

CASTELLO, SPANIEN – 27. AUGUST: Etappensieger Tadej Pogačar aus Slowenien vom UAE Team Emirates XRG reagiert im roten Leadertrikot nach der 6. Etappe der La Vuelta 2026 (177,4 km, Alcossebre–Castello). Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Cyclingnews
Pogačar hat The Athletic erzählt, dass ihm der Sturz bei der Vuelta a España drei Wirbelbrüche (C7, T1 und T2) sowie ein gebrochenes Schlüsselbein und eine Gehirnerschütterung eingebracht hat. Gemeldet worden waren zunächst eine Gehirnerschütterung, ein gebrochenes linkes Schlüsselbein, ein stabiler Halswirbelbruch C7, Schnittwunden und Prellungen. Von den Brüchen an T1 und T2 erfuhr er erst bei einem CT in Slowenien Mitte Oktober, rund zwei Wochen vor dem Interview.
Was das bedeutet
Pogačar bereitet sich nach eigenen Worten auf 2027 vor und will eine starke Saison fahren. «Wenn ich jetzt auf dem Rad noch einmal stürze, kann das sehr problematisch werden», sagt er. Tour-de-France-Renndirektor Christian Prudhomme deutete an, dass er möglicherweise nicht mehr an sein früheres Niveau anknüpfen könnte.
Pogačar lag bei der Vuelta a España in Führung und hätte die Etappe 8 am 29. August 2026 sehr wahrscheinlich gewonnen, als er rund 33 Kilometer vor dem Ziel an einem Stein hängen blieb und hart auf Arm und Schulter stürzte. Er war der erste Gesamtführende seit Igor Anton im Jahr 2010, der ein Rennen auf diese Weise verlor. Am 5. September bestätigte sein Team, dass er 2026 nicht mehr an den Start gehen werde – wegen der Gehirnerschütterung, des stabilen C7-Bruchs und des offenen Schlüsselbeinbruchs. Eine Rückkehr sei zeitlich nicht absehbar. Im Interview, veröffentlicht am 31. Oktober, sagte er: «Ich wusste, dass ich einen C7-Bruch hatte, aber dann stellte sich heraus, dass zwei weitere Wirbel gebrochen waren, T1 und T2.» Zum Befund sagte er: «Ich bin einfach froh, am Leben zu sein, oder überhaupt noch zu stehen.» Heute habe er nach eigenen Angaben keine Beschwerden, müsse aber Stürze sowie schweres Heben mit dem linken Arm oder dem Nacken meiden. Ansonsten könne er fast alles wieder normal machen.

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