Meinungvor 5 Wochen
Berthet schlug Fisher-Black erneut auf der dritten Etappe, diesmal aber mit Unterstützung. FDJ United-SUEZ-Teamkollegin Lauren Dickson leitete den Sprint aus der Spitze ein und ließ Berthet vom dritten Rad angreifen. Etappe 2 war ein direktes Duell — Etappe 3 zeigte, wozu FDJ mit zwei Fahrerinnen im Finale fähig ist.
Dickson attackierte aus der Abfahrt, wurde von Fisher-Black und Berthet gestellt, trat dann aber einfach ihre Anführerin zur Ziellinie — ohne selbst um den Sieg zu kämpfen. Sie liegt nun Dritte im Gesamtklassement, nur 28 Sekunden zurück — nah genug, um am Sonntag zu zählen, aber ihre Rolle am Samstag war Helferin, nicht Rivalin. Das ist die taktische Knacknuss, die Fisher-Black nun lösen muss: Berthet ist nicht nur schneller im Sprint, sie hat auch eine Teamkollegin, die ihn vorbereitet.
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