Meinungvor 2 Wochen
Brennan gewann die Etappe in seiner erst zweiten Grand-Tour-Etappe — doch das aussagekräftigere Ergebnis ist Pogačars dritter Platz mit Beibehaltung des roten Trikots, nachdem Hayters Ausreißer-Jagd nach Bonussekunden scheiterte. Diese Vuelta wird bereits durch die Positionierung auf den Straßenetappen entschieden, nicht durch Zeitfahrmargen.
Van Aert attackierte auf der Schlussrampe und brachte die Konkurrenzteams in Unordnung, Brennan beschleunigte von hinten und schlug Pau Miquel und Pogačar im Sprint — ein Etappensieg, der auf der taktischen Struktur von Visma-Lease a Bike aufgebaut war, nicht auf reiner Sprintkraft. Hayter hatte sich Mitte der Etappe durch die Jagd nach Bonussekunden in der Ausreißergruppe vorübergehend das rote Trikot geholt, kam aber Sekunden hinter dem Feld an und verlor es sofort wieder. Nach dem Neun-Hundertstel-Sekunden-Entscheid der ersten Etappe bestätigt Tag zwei das Muster: Pogačar kontrolliert diese Rundfahrt durch Positionsdisziplin, und der Rückstand auf Hayter bleibt hauchdünn.
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