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Fortsetzung: Hayter fuhr in die Ausreißergruppe der 3. Etappe und holte sich die maximale Pu…
Meinungvor 2 Wochen
TOPSHOT - The pack rides as Pro-Palestinians protesters hold Palestinian flags during the 20th stage of the Vuelta a Espana 2025, a 156 km race between Robledo de Chavela and Bola del Mundo, in El Escorial, on September 13, 2025. (Photo by Pierre-Philippe MARCOU / AFP) (Photo by PIERRE-PHILIPPE MARCOU/AFP via Getty Images)
Dani Ostanek
Das UCI-Protokoll für Extremwetter schreibt eine vollständige Annullierung nicht vor — es gibt den Kommissären einen Ermessensspielraum, und die Vuelta-Jury wählte die drastischste verfügbare Option. Diese Entscheidung entspricht dem Präzedenzfall von 1989 (Giro), nicht der Tour 2019, wo die Etappe 19 am Col de l'Iseran unterbrochen und die Zeiten am Punkt der Neutralisierung genommen wurden.
Als die Tour 2019 die Etappe 19 nach einem Hagelschauer und Erdrutsch unterbrach, blieben die Ergebnisse bis zum Unterbrechungspunkt bestehen — die Klassements verschoben sich, Bonifikationen wurden vergeben, die Etappe hatte einen faktischen Sieger. Die Kommissäre der Vuelta gingen strukturell anders vor: Der Präsident des Kommissärenpanels strich sowohl das Zwischensprint am Col de Mont-Louis als auch die Bergwertung vollständig und setzten das Rennen auf die Ständen der Etappe 2 zurück. Eine vollständige Annullierung statt eingefrorener Ergebnisse ist der seltenere Schritt, zuletzt auf Grand-Tour-Ebene 1989 zu sehen. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil das Protokoll beide Optionen zulässt; der Unterschied ist eine Ermessensentscheidung, keine Regelwerk-Zwangsläufigkeit.

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