MeinungVueltaletzte Woche

Der Rennartz der Vuelta bestätigte, dass Tadej Pogačar ein Schädel-Hirn-Trauma — traumatismo craneoencefálico — erlitt, dazu ein möglicher Bruch des linken Schlüsselbeins. Das ist keine Schulterstory mehr; es ist eine Concussion-Protocol-Story.
Dr. Álvaro Ortiz, der Pogačar nach dem Sturz in der 8. Etappe am Straßenrand untersuchte, dokumentierte Kopftrauma, mehrfache Prellungen und einen möglichen Bruch — kein routinemäßiger Schulterverletzungs-Aufgabe. Pogačar konnte sein linkes Arm nicht belasten, als er versuchen wollte, wieder aufzusteigen; deshalb zog er sich zurück. Aber das Kopftrauma ist das Detail, das die Rechnung ändert: Brüche heilen nach Plan, Kopfverletzungen nicht. Sollte der Bruch bestätigt werden, steht eine Operation bereits auf der Liste des medizinischen Stabs — aber das ist jetzt die sekundäre Sorge.
Sources