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Meinungvor 2 Wochen
Nahaufnahme eines neuen Shimano Dura-Ace Schaltwerks
Will Jones
Die Shimano Dura-Ace R9300 wurde bei der La Vuelta a España oder sonst irgendwo nicht gesichtet — alle Shimano-gesponserten WorldTour-Teams fuhren die Tour de France 2026 auf R9200 Di2. Was Shimano stattdessen getan hat: die Peripherie geflutet. Carbon-Speichen-Laufräder WH-R9370 im Juli, Prototyp-Pedale SPD-SLR in Händlerlisten, eine 13. Gangposition still in die Shimano E-Tube Project App im Februar eingefügt — alles außer einem Schaltwerk.
Das WH-R9370 ist das erste Produkt, das Shimano offiziell unter der Bezeichnung R9300 auf den Markt gebracht hat, und sein Launch ist das deutlichste Signal bislang, dass das komplette Antriebssystem nahe bevorsteht. Die Architektur darunter ist bereits aus einem Patent von Mai 2024 bekannt: vollständig kabellos, 2×13-Gang, mit Batterien in den Schaltwerken untergebracht — keine Kabelverbindung zwischen Umwerfer und Schaltwerk. Mit der R9200 Di2, die sich ihrem fünften Jahrestag seit dem August-2021-Launch nähert, läuft Shimano am Rand des eigenen Entwicklungszyklus. Die Frage ist nicht, ob R9300 kommt — sondern warum die Kernkomponenten das Letzte sind, das Shimano zeigen wird.

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