Cycling Project
Zurück zum Feed
Meinungvor 2 Wochen
Vuelta a España unter Beschuss wegen Influencerin-Pogačar-«Pogachita»-Skandal
Jim Cotton
Die Vuelta a España versetzte eine Influencerin mit 3 Millionen Followern hinter die Kulissen und gab ihr ein Mikrofon—und sie nutzte es, um Pogačar ins Gesicht zu verspotten, nannte ihn «Pogachita» und fragte, warum er hyperventiliert, wenn er sie sieht. Das ist kein viraler Stunt, der schiefging; es ist das Ergebnis davon, dass Rennorganisatoren Reichweite mit redaktionellem Urteilsvermögen verwechseln.
Erola Jons wurde speziell eingestellt, um Inhalte für die Vuelta a España 2026 zu produzieren, und erhielt Zugang zu Bereichen, die professionelle Journalisten nicht betreten dürfen. Nachdem Pogačar das Zeitfahren in Monaco gewonnen hatte und das Rote Trikot übernahm, näherte sich Jons ihm mit Bemerkungen, die ihn sichtlich verwirrt und unwohl machten. Eurosport-Moderatorin Laura Meseguer brachte die Sache auf den Punkt: «Niemand sollte sich wie ein Objekt behandelt werden müssen, weder Frauen noch Männer»—und fügte hinzu, dass Frauen im Radsport jahrelang um Glaubwürdigkeit in diesem Sport kämpfen mussten. Die Vuelta hatte sich bis zum 24. August nicht geäußert, und es bleibt unklar, ob Jons in ihrer Rolle verbleibt.

Ähnliches