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MeinungVueltavor 3 Tagen
Enric Mas verteidigt auf der Sierra de la Pandera nicht das Rote Trikot — er jagt ein größeres Ziel. Er hat eine Etappe in dieser Vuelta gewonnen und Primož Roglič sowie Felix Gall am Calar Alto um 27 Sekunden distanziert, um die Führung zu übernehmen — das ist nicht der Fahrer, der 1:45 schützt, das ist einer, der das Klassement begraben will.
Der Spitzname »Angliru des Südens« suggeriert, dass diese Etappe ums Überleben geht, aber die eigentliche Frage ist, ob Roglič sein Formtief umkehren kann, statt nur Verluste zu begrenzen. Er hat es hier schon getan — 2022 fuhr er auf diesem exakten Anstieg fast 50 Sekunden auf den Klassementführer heraus. Decathlon-Quickstep-Fahrer Gall kommt ohne Mühlberger an, der in Etappe 13 aufgegeben hat — eine Karte weniger, wenn die Gruppe auf den 13%-Rampen im letzten Kilometer auseinanderbricht.

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