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MeinungVueltavor 4 Tagen
Etwa 30 Fahrer sind vor der Venta de la Cebada weg, und das Feld hat keine offensichtliche Möglichkeit, die Ausreißergruppe zurückzuholen. Santiago Buitrago und Andreas Leknessund sind beide dabei — die Klassement-Teams scheinen zufrieden damit, das Bergertrikot und einen Etappensieg unter den Ausreißern ausfechten zu lassen, statt Körner für die Verfolgung zu verschwenden.
Drei kategorisierte Anstiege sind in die erste Hälfte der 13. Etappe gepackt, dann folgen 37 Kilometer Abfahrt nach Loja — ein Profil, das historisch einer Flucht über die ganze Distanz entgegenkommt. Mit knapp 200 Kilometern auf der Straße und dem schwierigsten Anstieg bereits hinter sich kostet es das Feld wenig, die Gruppe davonfahren zu lassen. Leknessund hat bereits solo bei Aramón Valdelinares gewonnen, nachdem er 7,5 Kilometer vor dem Ziel angriff — seine Präsenz an der Spitze ist also kein Geschenk. Dass Buitrago und Leknessund beide um den Etappensieg kämpfen dürfen, sagt mehr über das aus, was die Klassement-Teams bereit sind preiszugeben, als über die Chancen der Ausreißergruppe.

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