MeinungVueltavor 3 Tagen
Fahrervertreter trafen sich nach der 13. Etappe der Vuelta a España 2026 mit den Organisatoren — die Temperatur war auf 41°C gestiegen. Das konkrete Ergebnis: Fahrer dürfen sich nun bis zur Ziellinie Flaschen und Musetten von den Teamautos holen, statt wie üblich nur in den letzten 10–20 Kilometern. Keine Routenänderungen, keine verkürzten Etappen, keine verschobenen Startzeitpunkte für die Etappen 14–15.
Hugo Houle beschrieb die Gespräche als offen und sagte, die Organisatoren würden „an Lösungen arbeiten" — doch die bisherige Lösung ist logistisch, nicht strukturell. Ein Vergleich zur Tour de France 2026 zeigt den Unterschied: dort führte eine Hitzewarnungsstufe dazu, dass die 9. Etappe um 30 Kilometer gekürzt wurde. Enric Mas hat bereits die nächste Eskalationsstufe benannt: „Wenn es noch heißer wird, müssen wir sicher wieder zusammenkommen, denn dann wäre es gefährlich, unter diesen Bedingungen zu starten." Die Vuelta-Jury verhandelt in Echtzeit, statt vorausschauend zu handeln — Wasser jetzt, alles andere nur, wenn die Fahrer erneut Druck aufbauen.
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