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MeinungVueltaletzte Woche
Felix Gall attackiert ein Rennen, das er nicht gewinnen kann. Pogačar zu jagen ist sinnlos — die anderen Podiumskandidaten zu provozieren ist die einzige Strategie, die bleibt.
Gall kam zu dieser Vuelta drei Wochen nach seinem ersten Gesamtsieg der Karriere, der Vuelta a Burgos, an — ohne Rennen dazwischen, um die Form zu bestätigen. Er ist trotzdem so gefahren: Kies aufgewirbelt auf der Etappe 6 am Puerto El Bartolo, dann 6 Sekunden hinter Pogačar in Valdelinares ins Ziel, während er im Kampf um das Podium blieb. Sein Kletterprofil — gebaut für Dauerbelastung statt Sprintfinales — macht lange Anstiege wie Valdelinares zum Terrain, wo solche Attacken Rivalen wirklich etwas kosten.

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