MeinungWorldsvor 2 Wochen
McNultys „Solo"-Sieg war eine Team-USA-Blockade

Team-USA-Coach Michael Creed hatte eine Vorgabe: Mindestens 10 Prozent der Spitzengruppe mussten jederzeit an der Front vertreten sein. Hinter McNultys Attacke markierte Quinn Simmons einen Angriff von Mathieu van der Poel und Wout van Aert und neutralisierte ihn, während Matteo Jorgenson folgte und weitere Attacken störte, sodass die Verfolgergruppe nicht organisiert werden konnte. Das Team hatte sich in der Nacht zuvor geeinigt: Sie wollten einfach, dass ein Amerikaner das Rennen gewinnt.
Jorgenson sagte, das Team habe die Entscheidung gemeinsam getroffen: «Wir haben unser Ego ein wenig beiseitegelegt und beschlossen, dass wir einfach wollten, dass ein Amerikaner dieses Rennen gewinnt.» Diese Absprache erklärt, warum die Verfolger hinter McNulty nicht organisiert werden konnten – obwohl Michael Matthews, Mathieu van der Poel und Isaac del Toro in der Gruppe waren. Jorgenson saß dann auf der Verfolgung und unterbrach deren Rhythmus, statt sie zu fahren, dieselbe störende Rolle, die McNultys Vorsprung hielt. Drei Amerikaner landeten in den Top Ten – McNulty an der Spitze, Simmons Vierter, Jorgenson Achter – das ist die Form eines Teamergebnisses, verkleidet als Flucht eines einzelnen Fahrers.
Sources
'Underestimated and the numbers to prove people wrong': How Team USA upset the favourites at WorldsHow McNulty and Team USA Won the 2026 Road World TitleBrandon McNulty and Team USA Take Historic World Title… | USA Cycling2026 UCI Road World Championships: McNulty caps off memorable Montréal week | UCIUCI Road World Championships: Brandon McNulty shocks the favourites to win solo and claim first elite men's road race world title for USA since 1993 in all-time epic edition
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