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Meinungvor 3 Tagen

Pedersen gegen HBO Max: redaktionelle Berichterstattung oder Abo-Werbung

Mads Pedersen bei der Autogrammstunde vor den UEC-Straßen-Europameisterschaften 2026 in Ljubljana
Cyclingnews
Mads Pedersen wurde am 26. Oktober 2026 per Videoschaltung im Bildrechtsstreit gegen HBO Nordic vor dem Seeund Handelsgericht vernommen. HBO Nordic argumentiert, die Athleten hätten über die Teilnahmebedingungen des IOC zugestimmt und die Nutzung sei redaktioneller Natur gewesen. Pedersen spricht dagegen von Abo-Werbung: «Ich verstehe vollkommen, dass HBO und TV2 Radsport bewerben, aber hier werben sie für ein Abonnement.»
Fünf Radprofis und sieben Athleten aus anderen Sportarten klagen wegen Bildern, die in einer Kampagne für HBOs Berichterstattung von den Olympischen Spielen 2024 in Paris verwendet wurden, was ihrer Darstellung nach ohne Zustimmung und ohne Bezahlung geschah. Pedersen sagte vor Gericht, man habe ihn nicht gefragt, ob er in einem Link mit dem Schriftzug «Sign up here» auftreten dürfe, über den Nutzer ein Abo für HBO Max abschließen konnten. Als Beleg dafür, dass sein Bild einen kommerziellen Wert hat, verwies er außerdem auf seinen Vertrag mit Airtox über rund 228.000 Euro pro Jahr und auf einen Fünfjahresvertrag mit CRIVIT ab dem 1. Januar 2027. Mit seinen Worten: «Det er svært at sælge mit navn og billede til andre, hvis det bliver brugt gratis.» Jeder Athlet fordert 50.000 dänische Kronen pro Nutzung seines Bildes, insgesamt geht es um etwa zwei Millionen Kronen. Pedersen selbst fordert 150.000 Kronen für drei Nutzungen.

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