MeinungVueltavor 2 Wochen
Pogačar kam in einer Kurve beim Abstieg vom El Bartolo aus der Linie, gewann aber trotzdem die 6. Etappe – mit noch 15 Kilometern zu fahren. Diese Reaktion sagt mehr über ihn aus als der Sprint danach: Bei diesem Tempo, auf diesem Gefälle, gibt es keinen Spielraum für einen Fehler. Und er hatte einen trotzdem.
Die 6. Etappe packte knapp 3.000 Höhenmeter in eine Route, die mit dem El Bartolo bereits nach 20,7 Kilometern ihren höchsten Punkt erreichte – Rampen bis knapp 20% Steigung, dann ein schneller, technischer Abstieg nach Castelló. Pogačar hatte die Etappe auf dem Anstieg bereits mit Enric Mas entschieden, als der Fahrfehler auf der Abfahrt kam – und er korrigierte ihn sauber. Dritter Etappensieg dieser Vuelta, und diesmal mit dem Beweis, dass er auch seine eigenen Fehler im hohen Tempo überstehen kann.
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