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Meinungvor 3 Wochen
Wout van Aert und Tadej Pogačar bei der 2026 Vuelta a España
Jim Cotton
Pogačar wird die 2026 Vuelta a España gewinnen — das ist nicht die Geschichte. Die Geschichte ist, ob van Aert drei Wochen in Spanien zur Nebenhandlung machen kann, die die Tour de France, die 20 Prozent an französischen TV-Zuschauern verloren hat, so auffällig vermisst hat.
Van Aert hat bereits die Quittung: Er besiegte Pogačar bei Paris-Roubaix 2026 in der Velodrom, eins gegen eins — der Beweis, dass der dominanteste Fahrer im Feld nicht auf jedem Terrain unantastbar ist. Bei der Vuelta jagt van Aert nicht nach Rot in den Bergen; er zielt auf das Grüne Trikot, Etappensiege und das Eröffnungszeitfahren in Monaco ab, wo er Het Laatste Nieuws sagte: «Das Rote Trikot des Führenden am Eröffnungswochenende zu übernehmen, steht auf meiner Liste.» Mit 58.000 Höhenmetern, die Pogačar die Gesamtwertung praktisch garantieren, spielt sich die echte Spannung eine Ebene darunter ab — und genau dort operiert van Aert.

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