road.cc bewertet den WTB Course 52 als Kompromiss zwischen Speed und Haltbarkeit

road.cc hat den Gravel-Reifen WTB Course 52 getestet und ihm einen guten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Haltbarkeit attestiert. Gegenüber den schnellsten Konkurrenten fehlt ihm allerdings etwas Geschmeidigkeit. Die Ersparnis von 5,8 Watt bei 30 km/h und bis zu 13,8 Watt bei 40 km/h stammt von WTB und Stromm – der Tester hat sie nicht selbst gemessen.
Der Course 52 ist ein aerooptimierter Gravel-Reifen, der mit Trip Strips und Wirbelgeneratoren Tempo gewinnen soll. WTB hat ihn zusammen mit Stromm Cycles entwickelt; er ist einer von drei neuen Reifen, die diese Merkmale teilen. Laut WTB und Stromm spart er bei 30 km/h 5,8 Watt und bei 40 km/h bis zu 13,8 Watt gegenüber identischen Reifen ohne die Trip-Strip- und Wirbelgenerator-Abschnitte. Grundlage seien Praxistests und die Chung-Methode. Der Tester meint, dass die einzige verfügbare Breite und das flache Profil nicht zu jeder Art britischen Gravel-Fahrens passen. Das angegebene Gewicht liegt bei 635 g; das Testpaar brachte 653 g und 649 g auf die Waage. Der Reifen basiert auf WTBs SG2-Karkasse mit 120 TPI und einer Pannenschutzschicht von Wulst zu Wulst. Hinzu kommt eine Dual-DNA-Mischung mit härterer Mitte und weicheren Flanken. Der Tester montierte ihn auf Roval Terra CLX III Laufräder mit 27 mm Innen- und 38 mm Außenweite; dort maß der Reifen 53 mm in der Breite. Die Montage und das Aufpumpen ohne Felgenhaken gelangen mit einer einfachen Standpumpe problemlos, der Reifen wurde tubeless gefahren. Allerdings verlor er über die Zeit etwas mehr Druck als andere Reifen, möglicherweise teilweise wegen der Felge. Stromm-CTO Ben Rothacker sagte gegenüber Velo: «Die geheime Zutat ist im Grunde Allgemeinwissen aus der Luft- und Raumfahrt; ein Geheimnis ist sie nicht. Genau deshalb lässt WTB diese Technologie patentieren, weil wir die Einzigen sein wollen, die das ganz offensichtliche Prinzip nutzen, das wir hier anwenden.»
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