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Life Time knüpft Pro-Startrecht an Ergebnisse – nach den Unbound-Stürzen

Life Time hat einheitliche Qualifikationskriterien für Fahrer vorgestellt, die in der Pro-Kategorie beim Unbound Gravel, in Leadville und bei den anderen Prestigerennen des Veranstalters starten wollen. Ab 2027 ist dafür eine LT Pro Number nötig. Als Begründung nennt Life Time einen konkreten Vorfall: Auf den ersten zehn Kilometern des Unbound Gravel 200 vor zwei Jahren kam es zu Stürzen, in die weniger erfahrene Fahrer und Grand-Prix-Anwärter verwickelt waren, wie Cyclingnews unter Berufung auf Life Time berichtet. Ein Pro-Start hängt damit nicht mehr von der Anmeldung ab, sondern von Ergebnissen und einem Komitee.
Was das bedeutet
Wer in diesen Rennen als Profi starten will, braucht künftig eine LT Pro Number. Sie wird einmal pro Saison erworben und gilt bis zum Ende des Kalenderjahres. Die Nummer ist aber weder eine Startberechtigung noch ein garantierter Platz, die Fahrer müssen sich also weiterhin für jedes Rennen einzeln anmelden. Die Qualifier-Rennen selbst bleiben für alle offen, und ein gutes Ergebnis dort kann eine Nummer einbringen.
Ein Teil der Fahrer qualifiziert sich automatisch über frühere Ergebnisse bei Life-Time-Events sowie über den Status bei nationalen und Weltmeisterschaften. Auf diesem Weg zählen die Resultate von 2025 und 2026 für die Nummer 2027; wer bei einem von sieben ausgewiesenen LT Pro Qualifiers unter die ersten Drei kommt und höchstens zehn Prozent hinter der Siegerzeit liegt, ist dabei. Alle anderen bewerben sich mit Nachweisen, die ein Auswahlkomitee aus Mitarbeitern der Life-Time-Rennen und -Serien prüft. Die Bewerbung ist kostenlos, jedes weitere qualifizierende Resultat kann erneut eingereicht werden, und das Komitee antwortet innerhalb einer Woche. Die Nummer wird für sieben Rennen benötigt, die zugleich die Life Time Grand Prix bilden, darunter das Unbound Gravel 200 und der Leadville Trail 100 MTB. Life Time begründet den Schritt damit, dass Massenveranstaltungen wie Unbound und Leadville an der Spitze schnell und dicht gedrängt gefahren werden. Michelle Duffy, Direktorin der Life Time Grand Prix, bezeichnete die Kriterien als «leistungsbasiert». Alle Zeitlimits und Qualifikationsplätze sollen öffentlich einsehbar sein.
Sources
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