MeinungVueltavor 3 Tagen
Mas hat Roglič auf der Sierra de la Pandera nicht distanziert — das war Raúl García Pierna. Roglič wirkte stärker als am Calar Alto und war dem Tempo nur knapp nicht gewachsen, bevor García Pierna, zurück aus der Ausreißergruppe, in den letzten 2 Kilometern den Turbo zündete. Mas und Felix Gall folgten dem Antritt; Roglič nicht.
Das war keine Solo-Aktion von Mas — es war Movistars Plan, der aufging wie geplant. García Pierna war in die 44er-Ausreißergruppe gesetzt worden, um in den Schlusskilometern als Helfer zur Verfügung zu stehen. Mas bestätigte das selbst: «Es stimmt, dass die heutige Zeitdifferenz Raúl zu verdanken ist, aber wirklich das ganze Team hat geholfen.» Die entscheidende Zahl ist nicht Mas' Kletterkraft, sondern Roglič' Reaktion — es gab keine. Er fällt auf Platz drei der Gesamtwertung zurück, 2:10 Minuten hinter Mas, und Movistar hat gezeigt, dass es Zeitdifferenzen mit den Beinen eines Helfers schaffen kann, nicht nur mit denen des Kapitäns.
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