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Fortsetzung: Imanol Erviti stellt nicht in Frage, ob Pogačar gewinnen kann – er stellt in Fr…
MeinungVueltaletzte Woche
Pogačar bestreitet nicht, dass er aus Frustration attackierte — er bestreitet, dass er überhaupt einen Grund für Frustration hatte. Nach eigener Aussage basierte der Angriff auf einer Funkdurchsage, die ihm einen Vorsprung von 40 Sekunden vor den Verfolgern meldete, ohne Enric Mas zu erwähnen. Er attackierte also auf Basis falscher Informationen, nicht aus Verärgerung.
Diese Uminterpretation ist wichtig, weil Pogačar auch seine eigene Beschwerde auf der Etappe relativierte — er habe sich über die verweigerte Wasserflasche geärgert, sagt jetzt aber: «…ich war gar nicht dehydriert oder so. Mir ging es ohne Wasser gut.» Sportdirektor Joxean Fernández Matxín bestätigt das und berichtet von keinen Anzeichen eines Leistungsabfalls während der Etappe. Zusammen tauschen die beiden Dementis eine Geschichte über körperliche Schwäche gegen eine über einen Kommunikationsfehler — Pogačar möchte, dass die Erzählung von einer Fehlkalkulation handelt, nicht von einem Riss in der Fassade.

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