Meinungvor 2 Wochen
Wochen vor der vierten Etappe war Rogličs Start bei der Vuelta a España mit 50:50 bewertet worden, sein Team mahnte zur „Realismus" — auf dem ersten Bergtest wurde er Siebter und sitzt nun Zweiter im Klassement, 3:21 Minuten zurück. Die Zweifel hatten keine Grundlage.
Roglič wurde Ende Juli von einem Auto erfasst, verletzte seinen linken Oberschenkel und fehlte sowohl bei der Clásica de San Sebastián als auch bei der Vuelta a Burgos. Seine Worte nach der Etappe schließen die Lücke zwischen jenem Moment und jetzt mit ungewöhnlicher Präzision: «Vor ein paar Wochen konnte ich nicht mal in die Pedale treten. Ich bin glücklich, völlig erschöpft, aber glücklich, hier zu sein. Ich bin immer hier, um zu gewinnen.» Sportdirektor Sven Vanthourenhout hatte das Rennen als Aufbautraining gerahmt; 104,8 Kilometer und 3.000 Höhenmeter in Andorra machten es zu etwas anderem.
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